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REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: R-1234yf |
Polyhaloalken, besser bekannt als
HFO-1234yf, ist der von der Automobilindustrie favorisierte
Ersatzstoff für das bisher in den Klimaaggregaten verwendete
Kältemittel R134a. Dieses darf wegen seines hohen Beitrags zum
Treibhauseffekt (GWP: Global Warming Potential = 1500) in neuen
Fahrzeugtypen seit dem 01. Januar 2011 nicht mehr eingesetzt werden.
HFO-1234yf hat nach bisherigem Wissensstand nur ein GWP von 4 und
kann in den für R134a konzipierten Klimasystemen eingesetzt werden,
ohne das größere technische Änderungen notwendig sind.
Das
Umweltbundesamt hat den Stoff für die Stoffbewertung ausgewählt, da
er in Zukunft in großen Mengen (mehr als 1000 Tonnen pro Jahr) und
in allgegenwärtigen Anwendungen auf den Markt gebracht werden wird.
Sowohl beim regulären Betrieb der Klimaanlagen als auch im Falle
eines Verkehrsunfalles gelangen – wenn auch in unterschiedlichen
Größenordnungen – Stoffmengen in die Umwelt, die dann zum Teil zu
kritischen Stoffen umgewandelt werden und dann schädliche Wirkungen
bei Menschen und in der Umwelt hervorrufen können.
Im Rahmen der
Stoffbewertung werden dann die für den Stoff eingereichten
Registrierungsunterlagen der Unternehmen geprüft. Neben der
Bewertung der eingereichten Informationen zu den Eigenschaften des
Stoffes wird beispielsweise auch geprüft, ob die von den
Registranten gemachten Annahmen zu den Verwendungsbedingungen und
den bei der Verwendung auftretenden Emissionen nachvollziehbar sind
oder ob durch den Kühlmittelverlust der Klimaanlagen durch den Stoff
selbst oder durch seine Abbauprodukte ein Risiko für Mensch und
Umwelt zu erwarten ist.
Weitere Informationen des Umweltbundesamtes:
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