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Juni 2012

REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: PAN

Das sekundäre Amin PAN (N-Phenyl-1-naphthylamin) wurde für eine Menge > 100 Tonnen/Jahr registriert und wird z.B. in Kühlschmiermitteln an Drehbänken und in der Gummiindustrie eingesetzt. Aufgrund seiner Verwendung ist eine direkte Umweltexposition zu erwarten. Das UBA hat bei der Prüfung der REACH registrierten Stoffe PAN als potentiell persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) identifiziert. Aufgrund dieser Eigenschaften kann PAN eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Während der geplanten Stoffbewertung überprüft das UBA den Verdacht, ob PAN PBT-Eigenschaften aufweist. Dazu werden die im Registrierungsdossier angeführten Studien geprüft. Sollten die verfügbaren Informationen für eine abschließende Beurteilung der PBT-Eigenschaften nicht ausreichen, können außerdem zusätzliche Informationen eingefordert werden.

Weitere Informationen des Umweltbundesamtes: