Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien Registration,
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REACH - was ist das?
Die Europäische Chemikalienverordnung REACH soll ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sicherstellen. Gemäß REACH müssen Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender ihre Chemikalien registrieren und sind für deren sichere Verwendung selbst verantwortlich. Die Registrierungsunterlagen werden von den Behörden nur stichprobenartig inhaltlich überprüft. Ausgewählte Stoffe werden von den Behörden bewertet und ggf. einer Regelung zugeführt. Besonders besorgniserregende Stoffe kommen in das Zulassungsverfahren. Als weitere Regulierungsmöglichkeit sieht REACH das Instrument der Beschränkung vor. Schließlich enthält REACH Bestimmungen zur Informationsweitergabe in der Lieferkette und Auskunftsrechte für Verbraucher. Über ein Online-Formular können Verbraucher anfragen, welche besonders besorgniserregenden Stoffe sich in Alltagsprodukten befinden.
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Aktuelles

ECHA - European CHemicals Agency

Bundeshelpdesk der Bundesstelle für Chemikalien
Welche Stoffe prüfen die Behörden? ECHA und deutscher Helpdesk erweitern REACH-Informationsangebot. 13. Oktober 2014
Seit Kurzem informiert die europäische Chemikalienagentur (ECHA) auf ihrer Website darüber, welche Chemikalien aktuell unter REACH auf dem Prüfstand stehen. Für diese Stoffe analysieren die Behörden die Risikomanagement-Optionen. Mit der RMOA (Risk Management Options Analysis) dokumentieren sie, wie Risiken angemessen reguliert werden sollen. Zu den möglichen Regelungen gehören z.B. eine harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung, die Zulassungspflicht oder eine Beschränkung. Das neue „Public Activities Coordination Tool“ (PACT) beschreibt den Stand einer RMOA und, nach der EU-weiten Diskussion, die Schlussfolgerungen daraus.
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ECHA - European CHemicals Agency
ECHA schlägt weitere 22 Stoffe für Zulassungpflicht vor 05. September 2014
Bis zum 30. November ist es möglich, die nächsten Empfehlungen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für die Fortschreibung des Anhangs XIV zu kommentieren. Der Anhang XIV umfasst alle besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC), die unter REACH zulassungspflichtig sind. Erstmals wird in dieser Kommentierungsrunde bereits nach möglichen sozioökonomischen Folgen einer Zulassungspflicht gefragt.
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ECHA veröffentlicht zehn SVHC-Vorschläge 05. September 2014
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat zehn Vorschläge für besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) veröffentlicht, die bis zum 16.10.2014 über die ECHA-Internetseite kommentiert werden können. Im Dezember entscheidet dann der Ausschuss der Mitgliedstaaten bei der ECHA über die Aufnahme in die REACH-Kandidatenliste.
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Europäische Chemikalienagentur wirbt für REACH Verbraucherrechte 18. Juli 2014
Mit einem sehenswerten Werbespot macht die Europäische Chemikalienagentur ECHA neuerdings auf die REACH Auskunftsrechte aufmerksam. Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgefordert ihr Recht auf Auskunft über besonders besorgniserregende Chemikalien in Produkten zu nutzen. „Jedes Produkt besteht aus Chemikalien“, heißt es in dem Spot, „Achten Sie darauf, dass nicht Sie den Preis für gefährliche Chemikalien zahlen müssen“. Um Ihr Auskunftsrecht zu nutzen, müssen Sie eine Anfrage an den Hersteller, Importeur oder Händler eines Produktes stellen. Am einfachsten geht das über das Online-Formular des Umweltbundesamtes. Nach Eingabe der Barcode-Nummer des Produktes und Ihrer Kontaktdaten wird dort automatisch eine Anfrage an den zuständigen Hersteller oder Importeur versendet.

Bioaccumulation Workshop
Ergebnisse des UBA-Workshops zur Bioakkumulation 18. Juli 2014
Die Bioakkumulation ist eine der wichtigsten Kenngrößen bei der Identifizierung von Stoffen mit persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Eigenschaften (PBT-Eigenschaften). Solche Stoffe sind langlebig in der Umwelt, können sich in Organismen anreichern und sind gleichzeitig giftig – eine ungewünschte Kombination von Eigenschaften. REACH fordert daher, solche Stoffe zu ersetzen.
Am 26. und 27. Juni führte das UBA einen internationalen Bioakkumulations-Workshop in der Aula des Bauhauses in Dessau durch, an dem über 70 Vertreter der Wissenschaft, Industrie und Behörden teilnahmen. Ziel des Workshops war es, das Verständnis der Bioakkumulation zu verbessern, weiteren Forschungsbedarf aufzuzeigen und einen Beitrag zur Verbesserung von Bewertungsstrategien zu leisten.
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Beschränkungsvorschlag von Bisphenol A in Thermopapier – Öffentliche Kommentierung gestartet 14. Juli 2014
Nachdem die Ausschüsse für Risikobeurteilung (RAC) und für Sozioökonomische Analyse (SEAC) der ECHA das überarbeitete französische REACH Beschränkungsdossier für die Verwendung von Bisphenol A in Thermopapier als konform mit den REACH-Anforderungen erklärt haben, hat die ECHA am 18.06. das öffentliche Kommentierungsverfahren zu dem Beschränkungsvorschlag eröffnet.
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UBA-Outdoorjacken-Test: Wetterschutz schädigt die Gewässer 09. Juli 2014
15 wetterfeste Funktionsjacken ließ das UBA untersuchen - und fand in allen Imprägnierungen poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC). Dies ist problematisch, da PFC durch Verflüchtigen in die Luft und beim Waschen in die Gewässer gelangen, wo sie nicht abgebaut, sondern weltweit verbreitet werden.
> http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/uba-outdoorjacken-test-wetterschutz-schaedigt-die


Erste Zulassung unter REACH beschlossen 24. Juni 2014
Am 18.06.2014 hat der REACH Regelungsausschuss der EU Kommission die erste Zulassung unter REACH beschlossen. Bei dem Zulassungsantrag der Firma Rolls Royce geht es um die Verwendung des fortpflanzungsschädigenden Weichmachers DEHP bei der Herstelllung von Triebwerksschaufeln für Flugzeugtriebwerke. Weil Ersatzstoffe noch nicht ausreichend getestet sind, darf DEHP für weitere sieben Jahre für diesen Zweck verwendet werden.
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Candidate List of Substances of Very High Concern for Authorisation Kandidatenliste enthält 155 besonders besorgniserregende Stoffe 20. Juni 2014
Am 16.06.2014 wurde die Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC), nach einstimmigem Beschluss des Ausschusses der EU-Mitgliedstaaten, um 4 auf nun 155 Stoffe erweitert. Zwei Natriumborate, der Weichmacher DIHP (1,2-Benzenedicarboxylic acid, dihexyl ester, branched and linear) und Cadmiumchlorid wurden aufgenommen, weil sie krebserregende, mutagene und/oder fortpflanzungsschädigende Eigenschaften haben. Damit umfasst die Kandidatenliste 155 SVHC.
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Quelle: Africa Studio / Fotolia.com
Wissenschaftlicher Ausschuss für Risikobeurteilung unterstützt EU-weite Beschränkung von Nonylphenol und Nonylphenol-Ethoxylaten 19. Juni 2014
Der wissenschaftliche Ausschuss für Risikobeurteilung der Europäischen Chemikalienagentur (RAC) unterstützt mit seiner Stellungnahme Anfang Juni den schwedischen Vorschlag einer EU-weiten Beschränkung von Nonylphenol und Nonylphenol-Ethoxylaten. Ziel der Beschränkung ist das Verbot des Inverkehrbringens von Textilbekleidung, Stoffaccessoires und Heimtextilien, die diese Chemikalien enthalten.
Deutschland bereitet gemeinsam mit Norwegen einen Vorschlag zur Beschränkung eines weiteren umweltschädigenden Stoff vor. Der Vorschlag zur Beschränkung der Herstellung, des Inverkehrbringens, des Imports und der Verwendung von der Perfluoroktansäure (PFOA), ihrer Salze und Vorläuferverbindungen wird im Oktober bei der europäischen Chemikalienagentur eingereicht.


Bisphenol-A Emissionen in die Umwelt 17. Juni 2014
Wegen der Wirkungen auf das Hormonsystem ist Bisphenol A eine weltweit sehr umstrittene, aber auch wirtschaftlich bedeutende Chemikalie. Allein in Europa stellt die chemische Industrie jährlich 1.15 Millionen Tonnen davon her. Bisphenol A ist ein Ausgangsstoff für Polycarbonate und Epoxidharze, die beispielsweise für Plastikflaschen oder Doseninnenbeschichtungen verwendet werden. Bisphenol-A dient auch als Entwickler in Thermopapier. Wissenschaftler weisen Bisphenol-A regelmäßig in der Umwelt nach. An einer UBA-Studie beteiligte Wissenschaftler werteten aktuelle Daten von Unternehmen, Datenbanken und wissenschaftlichen Studien aus und ermittelten so, aus welchen Quellen und in welchen Mengen Bisphenol-A in die Umwelt gelangt.
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Auskunftsrecht zu Chemikalien in Verbraucherprodukten 13. Juni 2014
Alltagsprodukte wie Möbel, Sportartikel, Schuhe, Werkzeuge etc. können besonders besorgniserregende Chemikalien enthalten. Mit Hilfe der Nummer unter dem Barcode können Sie sich über solche Chemikalien in Alltagsprodukten informieren. Das Online-Formular des Umweltbundesamtes erstellt für Sie eine Anfrage beim Hersteller oder Importeur. Das Auskunftsrecht ist Bestandteil der Europäischen Chemikalienverordnung REACH.
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Wie können Nanomaterialien mit REACH angemessen bewertet werden 17. April 2014
Seit mehreren Jahren diskutieren die Europäischen Mitgliedstaaten, wie sich spezifische Risiken durch Nanomaterialien angemessen bewerten und bei Bedarf auch regulieren lassen. Denn in Nanoform haben Chemikalien oft völlig andere Eigenschaften und Wirkungen. Auch Verteilung- und Transportmechanismen im Organismus sind durch die Aufnahme als Partikel verschieden. Die große Oberfläche von Nanomaterialien bedingt ein besonders großes Wechselwirkungspotential mit Umweltmedien und biologischen Systemen.
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Bioaccumulation Workshop UBA-Workshop zur Bioakkumulation 11. April 2014
Vom 26. bis 27 Juni 2014 organisiert das UBA in Dessau einen Workshop zur Bioakkumulation von Stoffen. Die Bioakkumulation ist ein zentrales Kriterium bei der Gefahrenabschätzung von Chemikalien und der Identifizierung persistenter bioakkumulierender Stoffe als besonders Besorgnis erregende Substanzen nach der REACH-Verordnung. Partner der Veranstaltung sind das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME)Schmallenberg , das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin Hannover (ITEM), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UfZ) Leipzig, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen und das Analytische Laboratorium Luhnstedt. Gemeinsam mit weiteren internationalen Expertinnen und Experten soll der aktuelle Wissensstand zur Bioakkumulation und Möglichkeiten diskutiert werden, wie der aktuelle Bewertungsansatz erweitert werden kann. Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler und interessierte Akteure aus den Bereichen der Regulatorik und Industrie.
Weitere Details sind der detaillierten Workshopankündigung zu entnehmen. Anmeldungen bitte per Email bis zum 13.6.2014 an: uta.zacharias@uba.de

Neuer CoRAP veröffentlicht: Deutschland bewertet 2014 sieben Stoffe 04. April 2014
Am 26. März hat die ECHA den aktualisierten Community Rolling Action Plan (CoRAP) für die Jahre 2014 bis 2016 veröffentlicht. Dieser Plan benennt die für die jeweiligen Jahre geplanten Stoffbewertungen unter REACH, die von den einzelnen Behörden der Mitgliedsstaaten angekündigt sind. Von den 51 für 2014 gemeldeten Bewertungen übernimmt Deutschland sieben. Fünf dieser Bewertungen werden durch das Umweltbundesamt (UBA) erfolgen. Bei der Stoffbewertung werden Verdachtsmomente bezüglich der Gefährdung der Umwelt oder Gesundheit überprüft. Ggf. können auch weitere Untersuchungen seitens der Unternehmen gefordert werden. Die Stoffbewertung muss innerhalb eines Jahres nach Veröffentlichung des aktualisierten CoRAP abgeschlossen sein.
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Candidate List of Substances of Very High Concern for Authorisation
Kommentierung der aktuellen SVHC-Vorschläge 04. April 2014
Zweimal jährlich können die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) zur Aufnahme in die REACH-Kandidatenliste (http://www.reach-info.de/kandidatenliste.htm) vorschlagen. Im Januar 2014 gingen zwei dänische und zwei schwedische Vorschläge bei der ECHA ein. Die Vorschläge können bis zum 17.4.2014 über die ECHA-Internetseite kommentiert werden. Über die Aufnahme in die Kandidatenliste wird der Ausschuss der Mitgliedstaaten bei der ECHA im Juni entscheiden.
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Europäische Chemikalienagentur schlägt Zulassungspflicht vor 04. April 2014
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat ihre 5. Empfehlung zur Fortschreibung des Anhangs XIV der REACH-Verordnung veröffentlicht. Im Anhang XIV sind die Stoffe aufgeführt, für die eine Zulassungspflicht besteht. Die Empfehlung umfasst bestimmte Keramikfasern und Octylphenol-Ethoxylate. Diese Gruppe hatte das Umweltbundesamt als besonders besorgniserregend vorgeschlagen. Die EU-Mitgliedstaaten unterstützten den Vorschlag einstimmig, so dass Octylphenol-Ethoxylate seit Dezember 2012 auf die REACH-Kandidatenliste aufgenommen sind.
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Wissenschaftlicher Ausschuss bestätigt Einstufung von Bisphenol A als fortpflanzungsgefährdend 04. April 2014
Der wissenschaftliche Ausschuss für Risikobeurteilung der Europäischen Chemikalienagentur (RAC) hat am 19.03.2014 seine Stellungnahme zum französischen Vorschlag veröffentlicht, Bisphenol A als reproduktionstoxisch Kategorie 1B einzustufen. Anlass sind die nachteiligen Wirkungen des Stoffes auf die sexuelle Funktion und die Fruchtbarkeit – sie gefährden die Fortpflanzung.
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6. internationale Tagung zu per- und polyfluorierten Chemikalien 25. März 2014
Vom 15. bis 18. Juni 2014 findet an der Hochschule Fresenius in Idstein die 6. internationale Tagung zu per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) statt. PFC sind wegen ihrer Umweltgefährdung für das UBA eine Stoffgruppe, die weiterer gesetzlicher Regulierung bedarf. Deshalb beteiligt sich das UBA aktiv an der Organisation dieser Veranstaltung. Im Rahmen dieser Tagungsreihe präsentieren und diskutieren Wissenschaftler und Regulatoren aus der ganzen Welt über wissenschaftliche und regulatorische Entwicklungen in Bezug auf diese besorgniserregende Stoffgruppe. Weitere Informationen zur Tagungsreihe, insbesondere zur diesjährigen Tagung, finden Sie unter http://www.hs-fresenius.de/pfas/. Mehr Informationen zu PFC, ihren Verwendungen und den Besorgnissen aus der Umweltperspektive finden Sie unter http://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/stoffgruppen/per-polyfluorierte-chemikalien-pfc sowie http://www.reach-info.de/pfc.htm

Unter REACH wird die Freisetzung eines Stoffes in die Umwelt mittels Emissionsfaktoren abgeschätzt
Standardisation of release factors for the exposure assessment under REACH - Developments since 2010 21. März 2014
Unter der Europäischen Chemikalienverordnung REACH wird die Freisetzung eines Stoffes in die Umwelt anhand von Emissionsfaktoren abgeschätzt. Die Industrie kann hierfür realistische Emissionsfaktoren ableiten indem sie sogenannte spezifische Umweltfreisetzungskategorien (spERCs) entwickelt und dies in einem Datenblatt dokumentiert. In einem Gutachten wurden die Plausibilität der Emissionsfaktoren sowie die Qualität der Dokumentation der im Juli 2013 verfügbaren spERCs und ihrer Datenblätter untersucht und bezüglich der Umsetzung von Empfehlungen einer Vorgängerstudie geprüft.
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GHS Das neue Einstufungs- und Kennzeichnungssystem für Chemikalien nach GHS - kurz erklärt - 19. März 2014
Das Ziel einer weltweit einheitlichen Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien ist es, die Gefahren für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt bei der Herstellung, Verwendung und beim Transport von chemischen Stoffen und Gemischen zu reduzieren. Die Grundlage dafür ist ein weltweit einheitliches System für die Einstufung der Gefahren, die von Chemikalien ausgehen können, und für die Gefahrenkommunikation durch die Verwendung gleicher Kennzeichnungssymbole.
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Chemikalien: Leitfaden zur CLP-Verordnung überarbeitet 19. März 2014
Bis zum 1. Juni 2015 wird in der EU das alte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien schrittweise durch ein neues ersetzt. Mit dem „Globally Harmonised System“, kurz GHS, wollen die Vereinten Nationen ein weltweit einheitliches System etablieren. In der EU wird es durch die CLP-Verordnung eingeführt, die 2009 in Kraft trat. Der UBA-Leitfaden zu ihrer Anwendung ist nun aktualisiert.
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Ausstieg aus dem Flammschutzmittel HBCD 19. März 2014
Wärmedämmung wird angesichts der Klimaveränderungen immer dringender. Polystyroldämmstoffe oder auch Rückenbeschichtungen von Vorhängen und Möbelbezugsstoffen oder Beschichtungen von Gehäusekunststoffen werden künftig kein Flammschutzmittel HBCD mehr enthalten dürfen.
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Aufruf zur Übermittelung von Informationen zu PFOA und PFOA-Vorläufersubstanzen 07. März 2014
Im Oktober dieses Jahres wird Deutschland gemeinsam mit Norwegen einen Vorschlag zur Beschränkung der Herstellung, der Vermarktung, des Imports und der Verwendung von Perfluoroktansäure (PFOA) sowie deren Salze und Vorläuferverbindungen bei der europäischen Chemikalienagentur (ECHA) einreichen. Der vorläufige Anwendungsbereich dieser Beschränkung ist detailliert auf der ECHA-Webseite beschrieben. Um noch bestehende Informationslücken zur Verwendung von PFOA und PFOA-Vorläufersubstanzen sowie Verfügbarkeit und Anwendbarkeit von Alternativen zu füllen sind Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender aufgerufen bis 30. April 2014 im Rahmen einer Umfrage („Call for Evidence“) ihnen vorliegende Informationen zu übermitteln. Das Umfrageformular und ein Statusbericht zur Beschränkung finden Sie auf der Webseite des REACH-CLP-Biozid Helpdesk der Bundesbehörden: http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Verfahren/Beschraenkung/Call-for-evidence/Call-for-evidence.html

Aufnahme weiterer 7 Stoffe auf die REACH Kandidatenliste 27. Dezember 2013
In sechs Jahren haben die Europäische Chemikalienagentur und die Mitgliedstaaten 151 Stoffe als besonders besorgniserregend identifiziert
Am 16.12.2013 nahm die Europäische Chemikalienagentur sieben weitere Stoffe in die REACH Kandidatenliste auf. Damit sind es nun 151 Stoffe. Nach fünf Jahren waren bereits 138 Stoffe auf der Kandidatenliste. Denn 136 Stoffe auf der Liste im Jahr 2012 war das erklärte Ziel der EU Kommissare für Umwelt, Janez Potocnik, und Wirtschaft und Unternehmen, Antonio Tajani. Nachdem der Druck der EU-Kommission abnahm, sind 2013 nur 13 Stoffe dazugekommen.
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Allwetterkleidung kann gefährliche Chemikalien enthalten 18. Dezember 2013
Ob Sommer oder Winter, ob Stadt oder Natur. Eine schicke „Outdoorjacke“ lässt Naturverbundenheit erkennen. Greenpeace hat wetterfeste Jacken und Handschuhe auf gefährliche Chemikalien testen lassen und wurde fündig.
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UBA-Leitfaden „Nachhaltige Chemikalien“ in der Anwendung 18. Dezember 2013
Akteure in einem kleinen und einem mittleren Unternehmen (KMU) haben getestet, wie nachhaltig Chemikaliensubstitutionen sind. Die Bewertung mit den stoffbezogenen Kriterien des Leitfadens „Nachhaltige Chemikalien“ zeigt, dass die Substitute insgesamt nachhaltiger abschneiden als die ursprünglich verwendeten Stoffe. Mit dem Leitfaden existiert somit ein Instrument, das in KMU die Diskussion um Problemstoffe und nachhaltigere Chemikalien anstoßen, Stoffrisiken schrittweise bewerten und nicht nachhaltige von nachhaltigen Chemikalien ausweisen kann.
Die Ergebnisse zum Projekt „Chemikalienauswahl und -anwendung in kleinen und mittelständischen Unternehmen: Analyse der Nachhaltigkeitsgrade“ (FKZ 360 01 064) können hier abgerufen werden.
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REACH: Erstmals Grenzwerte für PAK in Spielzeugen und Sportartikeln 10. Dezember 2013
Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten müssen PAK-Gehalt verringern
Gummi- und kunststoffhaltige Alltagsprodukte dürfen in Zukunft nur noch minimale Spuren krebserregender Polyzyklischer Aromatischer Kohlenwasserstoffe – kurz PAK – enthalten. Dazu zählen vor allem Spielzeug- und Sportartikel sowie Werkzeuge. Enthalten diese Produkte eines der acht krebserregenden PAK mit einem Gehalt von mehr als 1 mg/kg, so sind sie ab dem 27.12.2015 verboten. Um die neuen Grenzwerte einzuhalten, müssen die Hersteller bis zum Jahresende 2015 ihre Produktionsprozesse optimieren – das gilt auch für Importprodukte, in denen häufig PAK nachgewiesen werden. PAK stehen seit Jahrzehnten wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften im Fokus von Wissenschaft und Öffentlichkeit: Unabhängige Labore weisen regelmäßig hohe PAK-Gehalte in vielen Alltagsprodukten nach.
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Leitfaden für Lieferanten von Erzeugnissen in deutscher Übersetzung 10. Dezember 2013
Lieferanten von Erzeugnissen, die mehr als 0,1 Prozent eines besonders besorgniserregenden Stoffes (substance of very high concern, SVHC) enthalten, müssen gewerbliche Abnehmer und auf Anfrage auch Verbraucher über diese Stoffe informieren. Um Unternehmen bei der Erfüllung ihrer Informationspflicht zu unterstützen, wurde im Juli 2013 der Leitfaden "Guidance for suppliers of articles" auf der Seite des REACH-CLP-Biozid Helpdesks veröffentlicht. Jetzt steht er als "Leitfaden für Lieferanten von Erzeugnissen" auch auf Deutsch zur Verfügung. Der Leitfaden wurde von den für REACH zuständigen Behörden in Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Schweden und Norwegen entwickelt. Diese Staaten haben eine eigene Interpretation der Bezugsgröße für die 0,1 Prozent-Schwelle, ab der die Informationspflichten greifen.
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Planung REACH Stoffbewertung 2014-2016 18. November 2013
Die Europäische Chemikalienagentur hat den Mitgliedstaaten einen Vorschlag für die Aktualisierung des gemeinschaftlichen Aktionsplans zur REACH Stoffbewertung, des sogenannten Community rolling action plan, unterbereitet (http://echa.europa.eu/documents/10162/13628/corap_2014-2016_en.pdf). Darin werden 125 Stoffe gelistet, für die 2014-2016 eine Stoffbewertung (Substance Evaluation) durchgeführt werden soll. Das Umweltbundesamt wird für 12 der 20 deutschen Stoffbewertungen die Risiken für die Umwelt überprüfen. Dabei stehen Stoffe im Fokus, die möglicherweise endokrin wirksam sind, Stoffe, die besonders langlebig sind, sich in Organismen anreichern und giftig wirken bzw. Stoffe, die durch hohe Anwendungsmengen und Umweltkonzentrationen auffallen.
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REACH in der Praxis: 7. Fachworkshop - Risiken ausgewählter Chemikalien 20. September 2013
Der 7. REACH in der Praxis Fachworkshop findet am 25.09.2013 statt und hat besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) in den Lieferketten zum Thema. Als Fallbeispiel werden perfluorierte Chemikalien diskutiert. Erst kürzlich wurden 6 dieser Chemikalien als SVHC-Substanzen identifiziert und in die Kandidatenliste aufgenommen. Die Risiken, die von der Stoffgruppe ausgehen, werden erläutert und über die Folgen eines Verwendungsverbotes für nachgeschaltete Anwender (Downstream User) diskutiert:
http://www.reach-konferenz.de/WS_7.htm

Chemikalien: Mögliche Gefahren nicht ignorieren, sondern handeln! 20. August 2013
Stellt sich bei Stoffen heraus, dass sie sich in der Umwelt kaum abbauen, in Lebewesen anreichern und gesundheitsschädlich sein können, sollte ihre Verwendung verboten oder weitestgehend eingeschränkt werden. So UBA-Präsident Flasbarth auf einer Veranstaltung zum Thema Polychlorierte Biphenyle (PCB). Da bei PCB, einer früher etwa in Bodenbelägen eingesetzten Chemikalie, Hinweise auf kritische Stoffeigenschaften zu lange ignoriert wurden, hat sich der in Tierversuchen krebserzeugende Stoff weltweit verbreitet und wird noch viele Jahrzehnte unsere Gesundheit gefährden und einen hohen Aufwand verursachen.
Rede von UBA-Präsident Flasbarth

PBT-Screening-Studie: Identification of potential PBT/vPvB-Substances by QSAR methods 26. Juli 2013
Stoffe mit persistenten, bioakkumulierenden und toxischen (PBT) bzw. sehr persistenten und sehr bioakkumulierenden (vPvB) Eigenschaften können aufgrund ihrer kritischen Eigenschaften enorme Umweltschäden verursachen und gelten darum unter REACH als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC).
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Überprüfung und Weiterentwicklung neuer Konzepte zur Risikobewertung unter REACH 26. Juli 2013
Für die Registrierung von Stoffen nach REACH, sind Standarddaten von den Herstellern oder Inverkehrbringern erforderlich. Diese Standarddaten werden in physikalisch-chemische, toxikologische und ökotoxikologische Angaben gegliedert.
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Besonders besorgniserregende Stoffe unter REACH – Analyse der Unsicherheiten bei der Umweltrisikobewertung endokriner Stoffe 16. Juli 2013
Nach Art. 57 f können Stoffe mit endokrinen Eigenschaften im Einzelfall ebenso besorgniserregend wie PBT/ vPvB und CMR Stoffe sein. Bei einer Aufnahme in den Anhang XIV der REACH Verordnung werden sie zulassungspflichtig. Eine Zulassung wird auf Antrag erteilt, wenn das Risiko für Mensch und Umwelt durch die Verwendung angemessen beherrscht wird (Art. 60 Abs. 2). Für Stoffe PBT, vPvB Stoffe und für Stoffe, für die kein Schwellenwert abgeleitet werden kann, ist eine Zulassung jedoch nur möglich, wenn die sozioökonomischen Vorteile die Risiken überwiegen und keine geeigneten Alternativstoffe oder -technologien verfügbar sind (Art. 60 Abs. 4).
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Weitere umweltschädliche Chemikalien in Kandidatenliste aufgenommen 20. Juni 2013
Die Kandidatenliste umfasst nun 144 besonders besorgniserregende Chemikalien. Das UBA hatte die Aufnahme von sieben besonders umweltgefährlichen Chemikalien vorgeschlagen.
Ein Ziel von REACH ist, alle besonders besorgniserregenden Chemikalien schrittweise durch geeignete Alternativsubstanzen oder –technologien zu ersetzen. Dazu müssen solche Stoffe erkannt und in die Kandidatenliste aufgenommen werden. Die EU Mitgliedstaaten bestätigten drei weitere Vorschläge des Umweltbundesamtes. Dazu gehört Perfluoroktansäure (PFOA), die ein wichtiger Vertreter der per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) und ist ebenfalls das Salz dieser Säure (APFO). Diese Vorschläge hat das UBA in Kooperation mit der norwegischen REACH-Behörde erarbeitet.
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Le Moal / Fotolia Nutzen Sie Ihr Auskunftsrecht über das Online-Formular des Umweltbundesamtes 20. Juni 2013
Mit Hilfe der Nummer unter dem Barcode können Sie sich über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten informieren. Das Online-Formular des Umweltbundesamtes erstellt für Sie automatisch eine Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien beim Hersteller. Das Auskunftsrecht ist Bestandteil der Europäischen Chemikalienverordnung REACH.
mehr Informationen zum REACH-Auskunftsrecht >
Ihre Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien >

Zweite Registrierungsperiode beendet: 31 % der über 9.000 neuen Registrierungen kommen aus Deutschland 07. Juni 2013
Am 31.05.2013 endete die zweite REACH-Registrierungsperiode. Bis dahin mussten die verantwortlichen Unternehmen die Chemikalien registrieren, die sie in Mengen von 100 bis 1000 t/a herstellen oder importieren. 9.084 Registrierungsdossiers für 2.923 Chemikalien gingen bei der zentralen Europäischen Chemikalienagentur ECHA ein.
Aus Deutschland kommen 31% dieser Registrierungen, gefolgt von Großbritannien mit 12 %. Wenn die deutschen Behörden nicht hinter den deutschen Unternehmen und anderen EU-Mitgliedstaaten zurückstehen wollen, müssen sie bei den behördlichen Aufgaben einen hohen Anteil übernehmen. Dazu gehören Beiträge zum REACH-Arbeitsplan der EU („road-map“) und zur REACH-Stoffbewertung.
Die erste Registrierungsperiode endete im Dezember 2010. Sie galt besonders kritischen Stoffen und Stoffen mit einer Produktions- bzw. Importmenge von über 1000 t/a. Nun sollten alle Stoffe registriert sein, die jährlich in Mengen über 100 Tonnen hergestellt oder importiert werden. Insgesamt waren zum Stichtag in der EU 6598 Chemikalien registriert. Dazu kommen noch 5292 Chemikalien, die vor Inkrafttreten von REACH als Neustoffe notifiziert wurden und dadurch unter REACH als registriert gelten. Die letzte REACH-Registrierungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2018. Sie gilt für Stoffe, die in Mengen von 1 bis 100 t/a hergestellt oder importiert werden.
Presseinformation und Presse-Memo der ECHA
ausführliche Auswertung ECHA-Website
Datenbank der ECHA und Liste der registrierten Stoffe

Stoffbewertungen unter REACH 04. Juni 2013
Umweltbundesamt beteiligte sich an den REACH-Stoffbewertungen für Bisphenol A, N-phenyl-1-naphthalenamine (PAN) und 2,3,3,3-Tetrafluoropropen (R 1234 yf). Ein wichtiges Instrument der REACH-Verordnung ist die Stoffbewertung (Substance Evaluation). Verantwortlich für die Stoffbewertung sind die EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland teilen sich diese Aufgabe drei Bundesoberbehörden: Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist Koordinierungsstelle und für den Schutz am Arbeitsplatz verantwortlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kümmert sich um den Verbraucher- und Gesundheitsschutz. Und das Umweltbundesamt (UBA) ist für die Umweltschutzaspekte zuständig.
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Neue Chemikalien-Sanktionsverordnung in Kraft 27. Mai 2013
Bis zu 50.000 € für Verstöße gegen REACH Auskunftspflichten, bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe für Verstöße gegen Beschränkungen.
Industrie und Handel müssen ihre Kunden informieren, wenn Produkte besonders besorgniserregende Stoffe enthalten. Bei gewerblichen Kunden ohne Aufforderung, bei privaten Kunden auf Anfrage. Das Umweltbundesamt unterstützt dabei, diese Anfragen online zu stellen (http://www.reach-info.de/auskunftsrecht.htm). Ab sofort gilt: Wer diese Information nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € rechnen.
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REACH - Was ist das? REACH - Was ist das? 17. April 2013
Ferntransportpotential? Persistenz? Endokrine Wirkungen? Diese und weitere Themen rund um problematische Chemikalien stellt ein neues Leporello des Umweltbundesamtes (UBA) vor und zeigt, wie das UBA und andere Behörden damit umgehen. Über ein kleines Quiz haben Sie sogar die Möglichkeit etwas zu gewinnen. Bestellen Sie kostenlos ein Leporello oder laden Sie es hier direkt herunter:
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PFC-Planet PFC-Planet: Chemikalien sind überall 11. Februar 2013
Chemikalien im Trinkwasser und in der Muttermilch? Was viele nicht ahnen, ist Alltag. Eine App des Umweltbundesamts erklärt, wie Perfluorchemikalien (PFC) in unsere Nahrungskette und Körper gelangen – und welche Konsequenzen das hat. Videos und animierte Schaubilder zeigen aber auch, was Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen tun können. Informieren Sie sich über unsichtbare Chemie. Für die besonders langlebigen PFC geht das jetzt noch einfacher mit der kostenlosen App „PFC-Planet“ für das iPad. Nutzen Sie über dieses Portal außerdem Ihr Auskunftsrecht zu besonders besorgniserregenden Chemikalien in Produkten.
iPad-App "PFC-Planet" >
Verbraucher-Auskunft zu besonders besorgniserregenden Chemikalien >
weitere Informationen zu Per- und polyfluorierten Chemikalien >

Polycyclic Aromatic Hydrocarbons Hintergrundpapier PAK - ab sofort auch englische Version verfügbar 30. Januar 2013
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor.
UBA Presseinformation >
Hintergrundpapier >

Ziel der EU-Kommission erreicht: 138 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste 19. Dezember 2012
Vom 10. bis 14.12.2012 tagte der Ausschuss der Mitgliedstaaten und nahm, 54 weitere Stoffe auf die REACH Kandidatenliste auf. Damit erreicht die EU Kommission ihr Ziel, bis Ende 2012 136 Stoffe auf der Liste zu haben.
Das Umweltbundesamt hat intensiv an der Identifizierung von Kandidatenstoffen mitgearbeitet. Seit Inkrafttreten von REACH hat das UBA 18 Stoffe als besonders besorgniserregend vorgeschlagen, zuletzt vier perfluorierte Chemikalien, Nonylphenol und Oktylphenolethoxylate.
Das nächste Ziel der Kommission ist, bis 2020 alle relevanten besonders besorgniserregenden Stoffe auf die Liste aufzunehmen und regulierende Maßnahmen einzuleiten. Dazu stimmt die EU-Kommission derzeit mit den Mitgliedstaaten einen Arbeitsplan ab („Road-map“).
Kandidatenliste: http://echa.europa.eu/candidate-list-table (Ergänzung voraussichtlich am 21.12.2012)

Chemikalien in Produkten: Wichtige Informationen für Händlerinnen und Händler REACH-Pflichten des Handels – Neuer UBA-FLYER für den Einzelhandel 12. Dezember 2012
Gefährliche Chemikalien in Sportschuhen, Textilien oder Kinderspielzeug erregen die Gemüter. Wenn ein besonders besorgniserregender Stoff in einem Produkt vorkommt, muss dies Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Anfrage mitgeteilt werden – innerhalb von 45 Tagen. Doch wie verhält man sich als Einzelhändler bei einer Verbraucheranfrage und welche Stoffe gelten überhaupt als besonders besorgniserregend? Auf diese und weitere Fragen antwortet der neue Flyer des Umweltbundesamtes „Chemikalien in Produkten“, der gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) herausgegeben wird. Hier kann der Flyer kostenlos herunter geladen werden:
REACH-Pflichten des Handels

Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) weiter im Visier 10. Dezember 2012
In der 50 KW entscheidet das Mitgliedstaatenkommittee (MSC) der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) über die besonders besorgniserregenden Eigenschaften der ersten vier per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC). Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass die langkettigen perfluorierten Carbonsäuren C11-14-PFCA als sehr persistente und sehr bioakkumulierende Chemikalien (vPvB) identifiziert werden. Vorgeschlagen hatte dies das UBA im August: http://www.reach-info.de/pfc.htm  Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) verleihen unter anderem Textilien wasserdichte und schmutzabweisende Eigenschaften. Greenpeace hat in einer aktuellen Studie solche Stoffe in Outdoorkleidung nachgewiesen.
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Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) Alles über Chemikalien - eChemPortal wächst weiter 06. Dezember 2012
Chemikalien sind alltäglich. Einen einfachen und schnellen Zugriff auf qualitätsgesicherte Informationen zu chemischen Eigenschaften von Chemikalien sowie zu Gefahren für Umwelt und Gesundheit bietet das eChemPortal. Zwei Herangehensweisen sind möglich – die Suche nach Informationen zu einer bestimmten Chemikalie (Chemical Substance Search) oder die Suche nach verschiedenen Chemikalien, welche bestimmte Eigenschaften gemein haben (Chemical Property Data Search). eChemPortal ist kostenlos zugänglich und erleichtert den Zugang zu Informationen durch ein einheitliches Abfrageformat für Daten aus 26 bereits angeschlossenen globalen Datenbanken, unter anderem der ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur – mit allen dort unter REACH registrierten Chemikalien.
Linkliste zu Stoffdaten ...
eChemPortal >

Ergebnisbericht zu Multistakeholder-Workshop zur Erstellung und Anwendung von spERCs veröffentlicht 28. November 2012
Im Rahmen der Registrierung eines Stoffes muss unter Umständen eine Schätzung der Höhe der Einträge in die Umwelt erfolgen. Die im REACH-Leitfäden R.16 für bestimmte Anwendungen festgelegten Emissionsfaktoren werden von Industrievertretern als zu hoch angesehen und führen aus ihrer Sicht zu einer Überschätzung der Emissionen in die Umwelt. Aus diesem Grund entwickelten Industrieverbände branchenspezifische Emissionsfaktoren (spERCs), die auf dem brancheneigenen Wissen basieren und zum Teil auch Stoffeigenschaften berücksichtigen. In einem Fachworkshop im April 2011 stellten Vertreter von Branchen und Behörden ihre Vorgehensweise bei der Entwicklung von spERCs vor. weiterlesen...

In context of the registration of a substance registrants may have to conduct an estimation of the emissions to the environment. The default emission factors in the REACH TGD on Chemical Safety Assessment and Information Requirements (part R.16) are regarded by industry representants to be too conservative and to overestimate the emissions from real processes in industry. Because of this reason several industry associations developed specific emission factors (spERCs) which take into account specific processes within an industry sector and substance specific properties. In April 2011 representatives from industry and authorities organised an expert workshop where procedural methods for developing spERCs and findings from a research project on the reliability of spERCs were presented. Further information...

PAK - Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe – Umweltschädlich – Giftig – Unvermeidbar? Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe – Umweltschädlich – Giftig – Unvermeidbar? 21. November 2012
Die Europäische Kommission will Verbraucherprodukte sicherer machen. Dafür schlägt sie einheitliche Grenzwerte für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vor. Diese sind in vielen Produkten enthalten, zum Beispiel in Reifen und in Spielzeug. Wegen ihrer besorgniserregenden Eigenschaften gefährden sie die Gesundheit und die Umwelt. “Wir begrüßen ausdrücklich, dass die EU-Kommission zwei Jahre nach dem deutschen Vorschlag eine angemessene Regulierung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe initiiert“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Um auch die Öffentlichkeit über diese Stoffgruppe aufzuklären, legt das Umweltbundesamt ein neues Hintergrundpapier über Quellen, Wirkungen und Risiken der PAK vor.
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Hintergrundpapier

Abverkaufsfrist für nach Stoffrichtlinie gekennzeichnete Stoffe endet zum 01.12.2012 12. Oktober 2012
Für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen ist seit dem 01.12.2010 die CLP-Verordnung (EU-Verordnung 1272/2008) verbindlich anzuwenden. Für Stoffe, die vor diesem Zeitpunkt in Verkehr gebracht wurden und noch gemäß der Stoffrichtlinie (67/548/EWG) eingestuft, gekennzeichnet und verpackt wurden, endet zum 01.12.2012 die zweijährige Abverkaufsfrist. Somit sind ab dem 01.12.2012 alle Gebinde mit chemischen Stoffen nur noch entsprechend der CLP-Verordnung zu kennzeichnen. Im Sicherheitsdatenblatt ist neben der Einstufung gemäß CLP-Verordnung auch weiterhin die Einstufung gemäß Stoffrichtlinie anzugeben. Diese Übergangsfrist endet zum 01.06.2015.

2. ATP zur CLP-Verordnung wird zum 01.12.2012 für Stoffe verbindlich 12. Oktober 2012
Ab dem 01.12.2012 wird die 2. ATP (Anpassung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt) der CLP-Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 286/2011) für Stoffe verbindlich. Mit der 2. ATP wird die CLP-Verordnung an die 3. Fassung des Global Harmonisierten Systems (GHS) angepasst. Eine wesentliche Neuerung ist die Verwendung von Daten zur chronischen aquatischen Toxizität für die Einstufung. Sind chronisch aquatische Toxizitätswerte (z.B.: NOEC) vorhanden, müssen diese nun bei einer chronisch gewässergefährdenden Einstufung (Chronisch Kategorie 1 bis 3) berücksichtigt werden.

Ferntransportpotential – Eine Eigenschaft von Chemikalien, die unter REACH zu berücksichtigen ist 10. Oktober 2012
Ferntransport ist der Transport einer Chemikalie mit Luft- oder Meeresströmungen über viele hundert Kilometer weit. Vor allem Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung oder Entsorgung in die Umwelt gelangen und dort nicht oder nur sehr langsam abgebaut werden, gelangen so auch in entlegene Regionen wie in die Arktis oder in Gebirgsregionen und stören dort die empfindlichen Ökosysteme. Das UBA hat eine Studie „Bewertungsverfahren zur Identifizierung zulassungspflichtiger Stoffe“ (Forschungskennzeichen 370965409) erarbeiten lassen. In dieser Studie haben die Universität Osnabrück und die ETH Zürich den Ferntransport von Chemikalien untersucht und vorgeschlagen, wie das Ferntransport-Potential (LRTP) besser in die Regelungen der EU-Chemikalienverordnung REACH integriert werden kann.
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ECHA ruft zur Kommentierung von 54 Vorschlägen für besonders besorgniserregende Stoffe auf 12. September 2012
Das Ziel der EU-kommission - 136 besonders besorgniserregende Stoffe auf der Kandidatenliste bis Ende 2012 - wird vorraussichtlich erreicht. Zu den 17 Vorschlägen der Mitgliedstaaten bringt die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) überraschend 37 weitere Stoffe zur Identifizierung als besonders besorgniserregend ein. Das UBA trägt sechs Stoffe bei und unterstützt damit eine lange Kandidatenliste.
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Umweltmonitoring 13. Juli 2012
Umweltmonitoring sollte unter REACH stärker für regulatorische Aufgaben sowie zur Wirksamkeitsbewertung und Erfolgskontrolle genutzt werden. Dies war ein Ergebnis eines englischsprachigen UBA-Workshop vom 18. – 19. April 2012 in Dessau. Hier wurden erste Erkenntnisse eines laufenden Forschungsvorhabens (FKZ 3710 63 404) sowie Aktivitäten und Erfahrungen einiger Mitgliedsstaaten zur Nutzung von Umweltmonitoringdaten unter REACH präsentiert. Es wurde vorgeschlagen bei der Risikobewertung von Chemikalien unter REACH die stärkere Nutzung von Daten aus dem Umweltmonitoring zu etablieren.
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Roh- und Trinkwasserschutz unter REACH stärken 13. Juli 2012
Das Umweltbundesamt möchte den Trinkwasserschutz unter REACH stärken. Nur wenige Studien befassen sich bisher mit dem Eintrag von Chemikalien, die unter REACH registrierungspflichtig sind, von der Verwendung bis ins Roh- und Trinkwasser. Das Umweltbundesamt möchte dazu beitragen für die registrierenden Unternehmen geeignete Leitlinien zu entwickeln, damit diese möglichst frühzeitig potentielle Rohwasserkontaminanten identifizieren und ggf. risikomindernde Maßnahmen bei der Verwendung durchführen können.
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Le Moal / Fotolia Nutzen Sie Ihr Auskunftsrecht 31. Mai 2012
Ab sofort hilft Ihnen dieser Strichcode weiter. Mittels der Produktnummer können Sie sich jetzt über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten informieren. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und das Umweltbundesamt haben ein Online-Formular entwickelt, welches automatisch eine Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien beim Hersteller für Sie erstellt. Das Auskunftsrecht ist Bestandteil der Europäischen Chemikalienverordnung REACH, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist.
mehr Informationen zum REACH-Auskunftsrecht >
Ihre Anfrage zu besonders besorgniserregenden Chemikalien >
UBA Presseinformation >

REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: Bisphenol A 26. März 2012
Das Umweltbundesamt (UBA) wird 2012 den umstrittenen Stoff Bisphenol A - chemisch 4,4’-Isopropylidenediphenol - im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung REACH erneut bewerten. Dieser kommt in vielen Alltagsprodukten vor, wie in Thermopapier, CD-Rohlingen sowie in Form von Polykarbonat bspw. im Gehäuse von elektronischen Geräten. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Mit der REACH-Bewertung soll die möglicherweise schädliche Wirkung von Bisphenol A auf das Hormonsystem sowohl von Umweltorganismen wie der Menschen bewertet und seine Emission in die Umwelt genauer bestimmt werden. Anhand der Ergebnisse wird dann auch das Umweltrisiko neu abgeschätzt.
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REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: R-1234yf 26. März 2012
Neu bewertet werden auch die Umweltauswirkungen des fluorhaltigen Kältemittels R-1234yf – chemisch Tetrafluorpropen oder Polyhaloalkene. Verwendet wird es vor allem als Kältemittel in PKW-Klimaanlagen. In den nächsten Jahren werden große Mengen dieser Chemikalie zum Einsatz kommen. Auch die deutsche Automobilindustrie hat sich entschieden, es ab 2011 in der EU in Klimaanlagen neuer Fahrzeugtypen zu verwenden. Wegen der zu erwartenden hohen Einsatzmenge hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die für REACH zuständigen Bewertungsbehörden gebeten, die Umwelt- und Gesundheitsrisiken dieses Stoffes im Rahmen des ECHA-Aktionsplanes zu bewerten.
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REACH nimmt Massenchemikalien unter die Lupe: PAN 26. März 2012
Das langlebige PAN – chemisch N-1-Naphthylaniline – wird in Gummiprodukten und Schmierstoffen eingesetzt. Mit der Stoffbewertung wird das UBA dem Verdacht nachgehen, dass PAN umweltschädliche Eigenschaften besitzt: Der Stoff baut sich in der Umwelt wahrscheinlich nur sehr langsam ab und kann sich zusätzlich in Organismen anreichern und dort giftig wirken. Werden diese drei Eigenschaften nachgewiesen, kann PAN für ein Zulassung- oder ein Beschränkungsverfahren vorgeschlagen werden.
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Belebtschlammatmungshemmtest OECD 209 (2010) - jetzt auch englische Version 05. März 2012
Am 22. Juli 2010 trat die neue OECD Guideline 209 „Activated Sludge, Respiration Inhibition Test (Carbon and Ammonium Oxidation)” in Kraft. Seit dem gibt es vermehrt Anfragen von Antragstellern und Prüfinstituten zur Interpretation der Richtlinie und zur Durchführung der Studien. Das Umweltbundesamt beantwortet diese Fragen in einem Frage- und Antwort-Dokument und gibt Hinweise dazu, wie eine Studie durchgeführt werden sollte, damit sie vom Umweltbundesamt anerkannt wird. Das Dokument gilt für alle Vollzüge - Pflanzenschutz, Biozide, Arzneimittel und REACh.
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ECHA - European CHemicals Agency Kandidatenliste der ECHA 26. Januar 2012
Die Liste der besonders besorgnis erregenden Stoffe, welche für eine Aufnahme in das Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) in Frage kommen, wurde auf 73 Stoffe erweitert.
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Workshopreihe des Umweltbundesamtes – REACH in der Praxis 18. Januar 2012
Im Juni 2013 endet die Registrierungsperiode für Chemikalien mit einer Produktionsmenge von mehr als 100 Tonnen pro Jahr. Für die Registranten meist aus KMU stellt die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen von REACH eine besondere Herausforderung dar. Aus diesem Grund werden Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) die erfolgreiche Workshop-Reihe REACH in der Praxis 2012 und 2013 mit insgesamt acht Fachworkshops zu verschiedenen Aspekten der Umsetzung von REACH fortsetzen.
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